Pressemitteilungen aus dem Jahr 2008
Erneuerbare Energien benötigen Netzausbau und Anreize für regenerative Kombikraftwerke und Speicher
Berlin, 18. Dezember 2008. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), der Bundesverband WindEnergie (BWE) und die Gesellschaft für Netzintegration (GENI) haben gestern in Berlin auf einer gemeinsamen Fachkonferenz über die Integration Erneuerbarer Energien in die Stromversorgung den völlig unzureichenden Zustand des Stromnetzes kritisiert. Vertreter der Erneuerbaren Energien forderten gegenüber Netzbetreibern und Politik konkrete Schritte für einen schnellen Ausbau des Stromnetzes sowie Anreize für regenerative Kombikraftwerke und die Erschließung neuer Speicher. Nur so könne die wachsende Menge an Strom aus Erneuerbaren Energien tatsächlich vollständig für die Stromversorgung genutzt werden.
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BEE: Erneuerbare Energien bleiben trotz Finanzkrise Wachstumsbranche / „Banken müssen jetzt mitziehen“
Berlin, 15. Dezember 2008. Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen sieht die Branche der Erneuerbaren Energien keine grundsätzliche Bedrohung ihrer Entwicklung durch die schlechte weltwirtschaftliche Lage. „Als Rückgrat einer nachhaltigen Energieversorgung liefern wir unverzichtbare Produkte, können in den meisten Bereichen auf sichere Rahmenbedingungen setzen und haben durch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Akteure eine breite Risikostreuung“, benannte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Björn Klusmann, heute bei dem von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anberaumten Spitzengespräch die entscheidenden Argumente für eine relativ optimistische Einschätzung der Branche. Dennoch gelte es aufgrund der aktuellen Finanzkrise bestehende Risiken abzuwenden, die vor allem in schlechteren Konditionen bei der Kreditvergabe lägen.
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Erneuerbare Energien und Elektromobilität sind natürliche Partner
Berlin, 25. November 2008. In Berlin beginnt heute die von vier Bundesministerien organisierte „Nationale Strategiekonferenz Elektromobilität“. Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), erklärt zum Auftakt der dortigen Diskussion über die Markteinführung von Elektrofahrzeugen: „Erneuerbare Energien und Elektromobilität sind natürliche Partner. Je mehr Strom wir mit Erneuerbaren Energien produzieren, desto klimafreundlicher wird das Elektrofahrzeug. Je mehr Elektrofahrzeuge am Netz sind, desto besser lassen sich Erneuerbare Energien in die Stromversorgung integrieren“.
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EU-Klimapaket unverzichtbar für Energierevolution
Berlin, 19. November 2008. „Wer heute unter dem Vorwand der Finanzkrise das EU-Klimapaket in Frage stellt, erweist der Weltwirtschaft einen Bärendienst“, weist Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) Forderungen zurück, das Klimapaket der EU zu verschieben. Europa würde damit seine führende Rolle bei Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz verspielen.
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Wärmepumpen wichtiger Baustein der Wärmeversorgung mit Erneuerbaren Energien
Berlin, 13. November 2008. Berlin, 13. November 2008 Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt den Bundesverband WärmePumpe e.V. (BWP) als neues Mitglied. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Wärmepumpen sind ein wichtiger Baustein der Wärmeversorgung mit Erneuerbaren Energien und die Schlüsseltechnologie zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie.“ BWP-Präsident Paul Waning: „Als Mitglied im Bundesverband Erneuerbare Energie bündeln wir unsere Kräfte mit der gesamten Erneuerbare-Energien-Branche. Gemeinsam setzen wir uns in Zukunft noch schlagkräftiger für bessere Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa ein.“
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BEE: Erneuerbare Energien bringen Klimaschutz in der EU voran / Ausbau-Richtlinie setzt Maßstäbe
Berlin, 10. November 2008. Morgen verhandeln die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsländer abschließend über das Klima- und Energiepaket der EU. Während aufgrund massiver Widerstände aus Teilen der Industrie dramatische Verwässerungen beim Emissionshandel und den Grenzwerten für die Autoindustrie drohen, gibt es im Bereich der Erneuerbaren Energien ein äußerst positives Signal, konstatiert der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Deren Ausbau könne zügig voranschreiten und damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn die gestern von Rat, Kommission und Parlament gebilligte EU-Richtlinie entsprechend umgesetzt werde.
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IEA fordert weltweit schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien
Berlin, 28. September 2008. Die Internationale Energie Agentur (IEA) hat heute in Berlin eine Analyse verschiedener Politiken zur Förderung Erneuerbarer Energien vorgestellt. Dabei appelliert die IEA an die Regierungen weltweit, den Ausbau von Wind- und Solarenergie, Bioenergie, Wasserkraft und Geothermie mit effektiven Förderinstrumenten zu beschleunigen. Erneuerbare Energien könnten einen deutlich höheren Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit leisten. „Die Branche der Erneuerbaren Energien teilt die Analyse der IEA, nach der verlässliche Rahmenbedingungen für Erneuerbare Energien ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind“, so Björn Klusmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. „In Deutschland dürfen wir uns deshalb nicht auf dem Erfolg des EEG ausruhen, sondern müssen die Erkenntnisse der IEA auch im Wärme- und Kraftstoffsektor umsetzen“, fordert Klusmann. Auch für diese Bereiche seien dauerhaft wirksame und verlässliche Förderinstrumente erforderlich.
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Erneuerbare Energien schließen Klima-Lücke und entlasten Verbraucher
Berlin, 22. August 2008. Vor einem Jahr hat das Bundeskabinett auf Schloss Meseberg das Integrierte Energie- und Klimapaket verabredet. Das Ziel, bis 2020 den deutschen CO2-Ausstoß um 40 Prozent zu senken, wird die Bundesregierung nach eigenen Berechnungen damit noch nicht erreichen. „Die Erneuerbaren Energien können die Klima-Lücke schließen und damit Industrie und Verbraucher um mehr als 10 Milliarden Euro zusätzlich entlasten“, erklärt dagegen Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Mit dem Integrierten Energie- und Klimapaket werden die CO2-Emissionen bis 2020 um rund 215 Millionen Tonnen gegenüber 1990 gesenkt, das sind 45 Millionen Tonnen zu wenig, um das 40-Prozent-Ziel zu erreichen. Allein ein stärkerer Ausbau der Erneuerbaren Energien kann bis 2020 mehr als 48 Millionen Tonnen zusätzlich einsparen. Wirtschaft und Verbraucher geben dann 10 Milliarden Euro weniger für Energieimporte aus, als mit dem Meseberg-Ausbaupfad.
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Erneuerbare-Energien-Branche fordert verlässliche Investitionsbedingungen
Berlin, 06. August 2008. Der Atomausstieg ist Teil der Rahmenbedingungen für alle Investitionsentscheidungen in der Energiewirtschaft, auch für die Erneuerbaren Energien. „Unsere Branche will bis 2020 rund 200 Milliarden Euro in eine nachhaltige Energieversorgung investieren. Wer die Rahmenbedingungen hierfür ständig in Frage stellt, verunsichert die Investoren, die auf neue und flexible Erneuerbare-Energien-Kraftwerke setzen“, mahnt Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), eine verlässliche Energiepolitik an. „Wer sich für eine längere Nutzung der Atomkraft entscheidet, verzögert den Umstieg auf Erneuerbare Energien“, so Schütz weiter.
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Wachstum Erneuerbarer Energien kommt mit Verzögerung
Berlin, 06. Juni 2008. Die heute im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) macht den Weg frei für weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien in Deutschland. „Mit dem neuen EEG hat die Erneuerbare-Energien-Branche klare Investitionsbedingungen. Der Ausbau der klimafreundlichen Stromversorgung kann weiter gehen“, freut sich Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) über das Gesamtergebnis der EEG-Debatte. Das EEG legt neue Vergütungssätze für Strom aus Wind, Wasser, Sonne, Bioenergie und Geothermie fest. Leichte Erhöhungen für Windstrom und Biomasse sollen die massiven Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten teilweise kompensieren. Diese hatten sich zuletzt als Wachstumsbremse erwiesen.
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BEE zu Beratungen der Koalition über das Erneuerbare-Energien-Gesetz
Berlin, 27. Mai 2008. Die Koalitionsfraktionen verhandeln in dieser Woche über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), dem wichtigsten deutschen Klimaschutzgesetz. Nachdem das Bundeskabinett gerade den zweiten Teil des Energie- und Klimapakets von Meseberg verschoben hat, appelliert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) an die Parlamentarier, die Erfolgsgeschichte des EEG fortzuschreiben. „Die Abgeordneten haben jetzt den Erfolg der deutschen Klimaschutzpolitik in der Hand. Damit Deutschland seine Klimaschutzziele noch sicher erreicht, muss das Parlament den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien mit dem EEG entschlossen vorantreiben“, fordert BEE-Präsident Dietmar Schütz.
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Die Energielücke ist eine Angstkampagne – Der Ausbau Erneuerbarer Energien garantiert Versorgungssicherheit
Berlin, 23. April 2008. Die Branche der Erneuerbaren Energien hat anlässlich der Diskussion um eine angebliche Energielücke ihre Investitionspläne bekräftigt. „Erneuerbare Energien werden die Versorgungssicherheit gewährleisten. Die angebliche Energielücke ist vor allem eine Angstkampagne der konventionellen Energiewirtschaft“, sagte Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ziel sei es, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern und weiterhin kostenlose CO2-Zertifikate zugeteilt zu bekommen. Im Rahmen des Energiegipfels der Bundeskanzlerin hatten die Unternehmen zugesagt, dass bis 2020 in Deutschland mehr als 200 Milliarden Euro in Erneuerbare Energien investiert werden. Davon fließt mehr als die Hälfte in den Stromsektor. Das ist ein Vielfaches der Investitionen, die von der konventionellen Energiewirtschaft für diesen Bereich angekündigt worden sind.
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Erneuerbare Energien-Wärmegesetz ist zentrales Anliegen
Berlin, 27. Februar 2008. Dietmar Schütz ist neuer Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Die Mitgliederversammlung des BEE hat den früheren Bundestagsabgeordneten heute einstimmig zum Nachfolger von Johannes Lackmann gewählt, der seit 1999 an der Spitze des Verbandes stand.
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Erste Lesung des Integrierten Klima- und Energiepakets
Berlin, 21. Februar 2008. Der Bundestag hat heute in erster Lesung die Regierungsentwürfe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes beraten. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in dem umfassenden Gesetzespaket zwar einen wichtigen ersten Schritt, hofft aber auf Verbesserungen im parlamentarischen Verfahren. „Damit die deutschen Energie- und Klimaziele wirklich erreicht werden können, muss noch deutlich nachgebessert werden“, erklärt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des BEE.
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Berlin, 23. Januar 2008. Die EU-Kommission hat heute den Richtlinienentwurf zur Förderung Erneuerbarer Energien in Europa vorgelegt. Danach soll sich der Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Endenergieverbrauch auf mindestens 18 Prozent im Jahre 2020 verdoppeln. „Der heutige Richtlinienentwurf der EU-Kommission bietet eine gute Grundlage, um 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020 in der Europäischen Union zu erreichen. In den jetzt anstehenden Beratungen im Ministerrat und im Europäischen Parlament müssen allerdings einige Details präzisiert und verbessert werden“, sagte Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. „Die vorgeschlagenen Regelungen erlauben es, Erneuerbare Energien im Strom-, Wärme und Kraftstoffbereich EU-weit auszubauen. Die deutsche Gesetzgebung muss nun mit der EEG-Novelle, dem Erneuerbaren Wärmegesetz und der Biokraftstoffförderung den richtigen Rahmen setzen, damit Deutschland die wirtschaftlich und technisch problemlos zu erreichenden Ziele auch schafft.“
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Über 110 Millionen Tonnen CO2 vermieden
Anstehende Gesetzesvorhaben entscheiden über weiteren Ausbau
Berlin, 08. Januar 2008. Die Energiebereitstellung aus Wind, Sonne und Co. hat im Jahr 2007 neue Rekorde erreicht. In keinem anderen Land geht der Ausbau Erneuerbarer Energien so schnell voran, wie in Deutschland. Der Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten deutschen Energieverbrauch beträgt mit 219 Milliarden Kilowattstunden inzwischen neun Prozent, der Anteil am Stromverbrauch sogar 14 Prozent. Dies geht aus den heute veröffentlichten Jahreszahlen 2007 des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) hervor.
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Geplante EU-Regelung öffnet Ökostromschwindel Tür und Tor
Berlin, 07. Januar 2008. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die vermeintlichen Ökostromangebote einiger deutscher Energieversorger. Grundlage für den Schwindel sei der Handel mit sogenannten Ökostromzertifikaten, die nach dem Willen der EU-Kommission jetzt auch europaweit eingeführt werden sollen. BEE-Präsident Johannes Lackmann: "Hier werden Stromkunden hinters Licht geführt. Längst nicht überall wo Ökostrom drauf steht, ist Ökostrom drin." Die Kunden fordert Lackmann auf, nur mit Anbietern Verträge zu schließen, die nachweisen können, dass deren Einnahmen tatsächlich für den Bau neuer Wind-, Wasser- oder Bioenergiekraftwerke eingesetzt werden. Dies sei beispielsweise bei allen Unternehmen der Fall, die das von den Umweltverbänden ausgestellte „GrünerStromLabel“ aufweisen.
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