Pressemitteilungen aus dem Jahr 2009
Berlin, 18. Dezember 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) reagiert auf die aktuelle Entwicklung der Klimakonferenz in Kopenhagen mit großer Enttäuschung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen durch den fortschreitenden Klimawandel ist es nach Ansicht des BEE in höchstem Maße unverantwortlich, die Entscheidung über ein weitreichendes globales Klimaschutzabkommen weiter zu vertagen. Ein ambitioniertes Abkommen sei nicht nur unerlässlich für die Bewahrung der Lebensgrundlagen, sondern könne auch den notwendigen Umbau der Wirtschaft hin zu echter Nachhaltigkeit vorantreiben.
Mehr…
Berlin, 04. Dezember 2009. Zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Kopenhagen am kommenden Montag ruft der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) dazu auf, die großen Chancen des Klimaschutzes zu ergreifen. Die zwingende Notwendigkeit, den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, könne und müsse genutzt werden, um den überfälligen Umbau der Wirtschaft global voranzutreiben. Mit den Erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie sowie Erd- und Umweltwärme stünden verschiedene ausgereifte Technologien zur Verfügung, um die CO2-Emissionen schnell zu senken und gleichzeitig eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten. Nur so werde der Ressourcenverbrauch drastisch verringert und mehr Wohlstand für alle unter ökologisch verträglichen Bedingungen möglich.
Mehr…
Berlin, 23. November 2009. Die Treibhausgasemissionen fossiler Kraftstoffe steigen in den kommenden Jahren massiv an und gefährden so die Klimaschutzziele. Wesentliche Ursache dafür ist, dass zunehmend unkonventionelle Ölquellen wie Teersand oder Schwerstöl für die Kraftstoffproduktion ausgebeutet werden, die bis zu zweieinhalb Mal so hohe CO2-Emissionen aufweisen wie die herkömmliche Erdölproduktion. Doch auch deren Emissionen steigen durch immer aufwendigere Förderungstechnologien um bis zu 50 Prozent. Zudem verursacht die weltweite Ölgewinnung gravierende Umweltzerstörungen und soziale Folgeschäden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie über die Auswirkungen fossiler Kraftstoffe, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) heute in Berlin vorgestellt hat. Als Konsequenz fordert der BEE in Übereinstimmung mit dem WWF Deutschland verbindliche Nachhaltigkeitsstandards für fossile Kraftstoffe.
Mehr…
Berlin, 24. Oktober 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bewertet den heute von Union und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag im Bereich Energiepolitik insgesamt mit der Note befriedigend. Positiv hervorzuheben ist aus Sicht der Branche, dass die neue Regierung die maßgebliche Rolle der Erneuerbaren Energien bei der Energieversorgung anerkennt und betont. Erklärtes Ziel von schwarz-gelb sei es laut Koalitionsvertrag, Erneuerbare Energien sowie die Technologieführerschaft in diesem Bereich konsequent auszubauen und konventionelle Energieträger kontinuierlich durch alternative Energien zu ersetzen. „Diese Aussagen sind wegweisend und wichtig. Denn eine klimaschonende, sichere und bezahlbare Energieversorgung können auf Dauer nur die Erneuerbaren leisten“, erklärt dazu BEE-Präsident Dietmar Schütz.
Mehr…
Berlin, 16. Oktober 2009. Die vier Übertragungsnetzbetreiber haben gestern die prognostizierte EEG-Umlage für das Jahr 2010 veröffentlicht, die zum ersten Mal nach der neuen Ausgleichsmechanismusverordnung ermittelt wurde. Danach zahlen Verbraucher pro Kilowattstunde künftig 2 Cent für die Vergütung des Stroms aus Erneuerbaren Energien statt wie bisher geschätzt ca. 1,2 Cent. Gründe für die deutlich höhere Umlage im kommenden Jahr sind der Einbruch des Börsenpreises für Strom aufgrund der Wirtschaftskrise, veränderte Berechnungsmethoden nach der neuen Verordnung und ein schnelleres Wachstum der Erneuerbaren Energien. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die Schlussfolgerung, die Erneuerbaren Energien trieben den Strompreis in die Höhe, als falsch zurück.
Mehr…
Neue Bundesregierung muss bei Wärme, Verkehr und Strom konsequent auf Erneuerbare Energien setzen
Berlin, 15. Oktober 2009. Die Erneuerbaren Energien decken 2020 insgesamt bereits 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland, wenn die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Das ist das Ergebnis der Branchenprognosen für die Bereiche Wärme, Verkehr und Strom, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) heute in Berlin vorgestellt hat. Danach können die Erneuerbaren 2020 bereits 25 Prozent der Wärmeversorgung übernehmen, 19 Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr stellen und 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Zu den richtigen Rahmenbedingungen, die der BEE in seinem energiepolitischen Gesamtkonzept beschreibt, gehören insbesondere wirksamere Instrumente für den Ausbau der Erneuerbaren im Wärmesektor, ein Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie das Festhalten am Vorrang und den im EEG definierten Investitionsbedingungen für Erneuerbare Energien im Stromsektor.
Mehr…
Berlin, 24. September 2009. Bundestagskandidaten aller Parteien befürworten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Dennoch ist der energiepolitische Kurs für die nächste Legislaturperiode umstritten: Die Kandidaten von Union und FDP unterstützen überwiegend eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke, während die Kandidaten von SPD, Grünen und Linken dies für unvereinbar mit dem zügigen Umstieg auf Erneuerbare Energien halten. Das ist das Ergebnis von knapp 20 öffentlichen Podiumsdiskussionen mit den örtlichen Direktkandidaten für die Bundestagswahl. Diese Diskussionsrunden haben der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien im Rahmen ihrer Sommertour „Vorfahrt für Erneuerbare Energien“ in den vergangenen sechs Wochen in ganz Deutschland veranstaltet.
Mehr…
Berlin, 15. September 2009. Der Bedarf an konventionellen Großkraftwerken, die im Dauerbetrieb Strom produzieren, schrumpft im Jahr 2020 auf etwa die Hälfte. Während heute 43,9 Gigawatt (GW) konventioneller Kraftwerksleistung mit mehr als 8000 Stunden fast durchgehend im Jahr Strom produzieren können, besteht 2020 nur noch eine dauerhafte Nachfrage nach 24,5 GW aus Kohle- oder Kernkraftwerken. Der übrige Teil des dauerhaften Strombedarfs, der so genannten Grundlast, wird dann durch Erneuerbare Energien und Pumpspeicher gedeckt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Das Forschungsinstitut hat anhand der realen Wetterdaten und der realen Stromverbrauchswerte des Jahres 2007 für jede Stunde im Jahr 2020 die Stromnachfrage, die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien und den Bedarf an ergänzender konventioneller Kraftwerksleistung simuliert. Dabei hat das IWES die Ausbauprognose der Erneuerbare-Energien-Branche zugrunde gelegt.
Mehr…
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und des Bundesverbandes WindEnergie (BWE)
Berlin, 05. September 2009. Auf der heutigen Anti-Atom-Demo "Mal richtig abschalten" forderte Hermann Albers, Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie und Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Vorfahrt für Erneuerbare Energien. "Kernkraft und Kohlemeiler sind von gestern. Wind, Sonne & Co. gehört die Zukunft", so Albers in seiner Rede vor dem Brandenburger Tor. "Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke blockieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Sie verstopfen Stromnetze und Strommärkte. Sie gefährden den Vorrang der Erneuerbaren Energien bei der Netzeinspeisung und stellen so künftige Milliardeninvestitionen des deutschen Mittelstands in Frage."
Mehr…
Berlin, 01. September 2009. Nach der heute veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts tns emnid im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace setzt die große Mehrheit der Deutschen eindeutig auf Erneuerbare Energien. Auf die Frage, welcher Energieträger künftig Vorrang genießen solle, nannten 85 Prozent der Befragten die regenerativen Energien. Die hohe Zustimmung zieht sich dabei quer durch alle Alters- und Bildungsschichten. Nur 10 Prozent sprachen sich für die Atomenergie aus. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) leitet aus den Ergebnissen den klaren Auftrag für die kommende Bundesregierung ab, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zügig voranzutreiben.
Mehr…
Berlin, 19. August 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßt den Plan der Bundesregierung, die Entwicklung im Bereich Elektromobilität in Deutschland zu beschleunigen. Damit werde endlich ein wichtiges Zukunftsthema angegangen, das für den Hochtechnologiestandort Deutschland ein großes Marktpotential biete. Zudem betone die Bundesregierung in ihrem „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“, den das Kabinett heute verabschieden will, ausdrücklich die angestrebte Verknüpfung von Elektromobilität mit Erneuerbaren Energien.
Mehr…
Berlin, 17. August 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) startet heute gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien die Sommertour „Vorfahrt für Erneuerbare Energien“. Bis zur Bundestagswahl am 27. September wird das Tour-Team bundesweit rund 15 Wahlkreise besuchen und vor Ort über Entwicklung und Potenziale der regenerativen Energien informieren. Dazu gibt es öffentliche Podiumsdiskussionen mit den Wahlkreiskandidaten über die energiepolitischen Ziele ihrer Parteien.
Mehr…
Berlin, 05. August 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) weist die Empfehlung der Monopolkommission zur Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zurück. BEE-Präsident Dietmar Schütz: „Die Monopolkommission kritisiert die Konzentration der Stromerzeugung bei vier großen Konzernen und will gleichzeitig das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen, das zahllose mittelständische Stromerzeuger geschaffen hat. Dieser Widerspruch ist grotesk und kann keine Grundlage ernst zu nehmender Energiepolitik sein. Das EEG ist das wirksamste Instrument, um die Anbietervielfalt auf dem deutschen Strommarkt zu erhöhen.“
Mehr…
Berlin, 22. Juli 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ist ab heute mit einem komplett neu gestalteten Internetauftritt online. Unter
www.bee-ev.de präsentiert sich der Dachverband der Erneuerbaren-Branche in modernem Design und mit aktueller Technik. Entscheider aus Politik und Unternehmen finden hier ebenso wie Medienvertreter viele Argumente, Fakten und Positionen zu wichtigen Fragen der Energiepolitik.
Mehr…
Berlin, 23. Juni 2009. Ein ernsthaft in die Zukunft gerichtetes Energiekonzept, das dauerhaft Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare Preise in Einklang bringt, haben Umwelt- und Verbraucherschützer, neue Wettbewerber im Energiemarkt und die Erneuerbare-Energien-Branche anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin gefordert.
Mehr…
Berlin, 10. Juni 2009. Repräsentanten des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) haben heute in Berlin ein Großflächenplakat vorgestellt, mit dem sich der Branchenverband in die energiepolitische Wahlkampfdebatte einschaltet. Unter dem Titel „Nicht alles passt in Deutschlands Zukunft“ zeigt das Plakat Kohle- und Atommeiler, die auf Erneuerbare-Energien-Kraftwerke stürzen und diese zerstören.
Mehr…
Berlin, 17. Mai 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die heutige Entscheidung des FDP-Bundesparteitags in Hannover, sich im Wahlprogramm für den Erhalt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auszusprechen.
Mehr…
Unterschiedliche Dynamik in den Bundesländern: Niedersachsen und Baden-Württemberg profitieren, NRW kaum
Berlin, 15. Mai 2009. Die Zahl der Stellenangebote im Bereich der Erneuerbaren Energien ist im ersten Quartal 2009 gegenüber den Vorjahren weiter gestiegen. Im Vergleich mit 2008 gab es rund ein Viertel mehr an offenen Stellen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Wissenschaftsladen Bonn und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) heute zum Start der bundesweiten Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien in Gelsenkirchen vorstellten. „Damit hat sich die Aufwärtsentwicklung trotz Wirtschaftskrise nun im vierten Jahr fortgesetzt“, sagte Theo Bühler, Arbeitsmarktexperte des Wissenschaftsladens Bonn, der erstmals 2006 im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Arbeitsmarkt Erneuerbare Energien untersuchte.
Mehr…
Berlin, 11. Mai 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) weist die Avancen der deutschen Atomindustrie für eine gemeinsame Energieversorgung aus Atomkraft und Erneuerbaren Energien entschieden zurück. Die Branche habe in ihrer jüngsten Prognose klar gezeigt, dass der Atomausstieg durch das Wachstum der Erneuerbaren Energien ohne Probleme kompensiert werden könne. Gleichzeitig werde der Verbrauch von Erdgas und Kohle zur Stromerzeugung deutlich reduziert. „Es kann also weder von einer drohenden Stromlücke die Rede sein, noch von einem problemlosen Nebeneinander der verschiedenen Kraftwerksarten“, entgegnet BEE-Präsident Dietmar Schütz auf die in den Medien vorab veröffentlichte Offensive von Walter Hohlefelder, Präsident des Deutschen Atomforums.
Mehr…
Berlin, 08. Mai 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) kritisiert das gestrige Scheitern der Verhandlungen in der großen Koalition über ein Modell zur Förderung regenerativer Kombikraftwerke. Damit würden Fortschritte zur besseren Einbindung von Erneuerbaren Energien in die Stromversorgung unnötig verzögert.
Mehr…
Berlin, 06. Mai 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht sich in seiner Kritik am Gesetzentwurf zur „Regelung der Abscheidung, des Transports und der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid“ (CCS-Gesetz) durch die heutige Stellungnahme des Sachverständigenrates für Umweltfragen voll bestätigt.
Mehr…
Dietmar Schütz im Präsidentenamt bestätigt / Branchenverband mischt sich im Wahlkampf ein.
Berlin, 05. Mai 2009. Die Mitglieder des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) haben gestern in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Einstimmig wurde dabei der langjährige Bundestagsabgeordnete und frühere Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz im Amt des Präsidenten bestätigt. Als Vizepräsidenten repräsentieren im BEE-Vorstand künftig Hermann Albers (Präsident Bundesverband WindEnergie), Hartmut Gaßner (Präsident Bundesverband Geothermie), Carsten Körnig (Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft), Doris Meyer (Vizepräsidentin Bundesverband der Deutschen Wasserkraftwerke) und Josef Pellmeyer (Präsident Fachverband Biogas) die Vielfalt der Branche. Außerdem gehören dem Vorstand weitere elf Vertreterinnen und Vertreter aus den BEE-Mitgliedsverbänden an.
Mehr…
BEE: Erheblicher Rückschlag für Erneuerbare Mobilität
Berlin, 23. April 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in der heutigen Entscheidung des Bundestages, die Beimischungsquote für Biokraftstoffe auf 5,25 Prozent abzusenken, einen erheblichen Rückschlag für die Erneuerbare Mobilität. „Biokraftstoffe sind zurzeit die einzige Möglichkeit, Erneuerbare Energien im Mobilitätssektor in nennenswertem Umfang zu nutzen. Deren Einsatz jetzt per gesetzlicher Quote um rund ein Fünftel zu reduzieren hat nicht nur fatale Folgen für Klimaschutz und Arbeitsplätze, sondern widerspricht auch den von der EU vorgegebenen Ausbauzielen“, kritisiert Björn Klusmann, Geschäftsführer des BEE.
Mehr…
Hannover, 22. April 2009. Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist weltweit ein starker Wachstumsmarkt, von dem insbesondere deutsche Unternehmen profitieren. Das Weltmarktvolumen für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke wird sich von knapp 60 Mrd. im Jahr 2005 auf 275 Milliarden Euro im Jahr 2020 mehr als vervierfachen. Der Anteil der deutschen Branche an diesem Umsatz wird 2020 rund 14 Prozent oder 39 Mrd. Euro betragen. Das sind die ersten Ergebnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und der Deutschen Messe, die heute auf der HANNOVER MESSE als weltweit wichtigster Industriemesse vorgestellt wurden. Damit wird Erneuerbare-Energie-Technik aus Deutschland in elf Jahren einen ähnlichen Anteil am Weltmarkt haben, wie heute der deutsche Maschinenbau.
Mehr…
BEE fordert Vorrang für Erneuerbare Energien – auch unter Tage
Berlin, 25. März 2009. Ursprünglich sollte das Bundeskabinett in seiner heutigen Sitzung über das „Gesetz zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid“, kurz CCS-Gesetz, beraten. Doch wegen Unstimmigkeiten zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium wurde die Entscheidung vertagt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) sieht darin die Chance, den Gesetzentwurf zu überarbeiten und fordert die Bundesregierung auf, bei ihren weiteren Verhandlungen folgenschwere Auswirkungen auf die Erneuerbaren Energien auszuschließen.
Mehr…
Berlin, 23. März 2009. Entgegen aller Bestrebungen zu mehr Klimaschutz und zur Verringerung der Abhängigkeit von knapper werdendem Erdöl will der Bundestag morgen eine Absenkung der Biokraftstoffquote beschließen. Nach den Vorgaben des Umweltausschusses würde der jetzt geltende gesetzliche Marktanteil für Biokraftstoffe rückwirkend zum 1.1. 2009 von 6,25 Prozent auf 5,25 Prozent verringert. Damit erhöht sich der Anteil von klimaschädlichem Erdöl an der Zapfsäule automatisch um ein Prozent. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und der Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ultimativ auf, diese dramatische Fehlentscheidung zulasten von Klima, Nachhaltigkeit und Arbeitsplätzen mit ihren Stimmen noch zu stoppen. Biokraftstoffe seien derzeit die einzige in nennenswertem Umfang verfügbare Möglichkeit, den Anteil Erneuerbarer Energien im Mobilitätssektor wie von der EU gefordert zu steigern.
Mehr…
BEE fordert verlässliche Investitionsbedingungen
Berlin, 16. März 2009. Die Branche der Erneuerbaren Energien verzeichnet einen regelrechten Arbeitsplatzboom und trägt damit erheblich zu Wachstum und Beschäftigung in Deutschland bei. Darauf weist der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) anhand der gestern vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der Branche hin. Danach ist die Zahl der Beschäftigten im Bereich Erneuerbare Energien 2008 gegenüber dem Vorjahr um fast 30.000 auf rund 280.000 gestiegen. „Die Erneuerbaren Energien leisten Hervorragendes für Beschäftigung und Klimaschutz in Deutschland. Deshalb müssen wir an einem klaren Ausbaupfad festhalten und die geltenden Rahmenbedingungen erhalten und weiterentwickeln“, fordert Dietmar Schütz, Präsident des BEE.
Mehr…
BEE: Erneuerbare Energien können schneller wachsen
Berlin, 12. Februar 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die heute in Berlin vorgestellte Roadmap Energiepolitik 2020 des Bundesumweltministeriums. Das Konzept stelle insgesamt einen geeigneten Fahrplan für die Energieversorgung der Zukunft dar und bestätige wesentliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. „Wenn wir unabhängiger von Rohstoffimporten und Preisschwankungen werden und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung stärken wollen, müssen wir auf mehr Energieeffizienz und Erneuerbare Energien setzen. Das hat das Umweltministerium in seiner Roadmap unmissverständlich klar gemacht“, erklärt Björn Klusmann, Geschäftsführer des BEE. Nach Ansicht des BEE könnten die Erneuerbaren Energien bis 2020 allerdings in allen Bereichen – Strom, Wärme und Kraftstoffe – deutlich schneller wachsen als vom Umweltministerium angenommen.
Mehr…
Berlin, 29. Januar 2009. Auf dem gestrigen Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) in Berlin war Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast. In ihrer Rede vor rund 800 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien zeichnete sie insgesamt ein positives Bild für die Branche der Erneuerbaren Energien. Hier seien Investitionen dank der sicheren Rahmenbedingungen auch in Zeiten der Finanzkrise möglich. Die Spitzen der Branche überreichten Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre druckfrische Ausbauprognose. Danach gehen Unternehmen und Verbände davon aus, dass die Erneuerbaren Energien 2020 bereits 47 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken. Die Kanzlerin würdigte die Prognose als ambitioniert und machte in ihrer Rede deutlich, dass in der Vergangenheit viele der zunächst als sehr hoch eingeschätzten Ziele übertroffen worden seien. Diese Erfahrung habe sie schon als Umweltministerin gemacht.
Mehr…
Berlin, 28. Januar 2009. Die Erneuerbaren Energien decken im Jahr 2020 mit einem Anteil von rund 47 Prozent fast die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig ist eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage gewährleistet. Das geht aus der aktuellen Ausbauprognose der Branche „Stromversorgung 2020“ hervor, die der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien heute in Berlin vorgelegt haben.
Mehr…
Berlin, 26. Januar 2009. Heute wird in Bonn die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) ins Leben gerufen. Ziel der Organisation wird es sein, Einführung und Ausbau der Erneuerbaren Energien international voranzutreiben. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Gründung als bedeutsamen Schritt beim Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung für die gesamte Menschheit. „IRENA wird dabei helfen, die Signale für die Erneuerbaren Energien weltweit auf grün zu stellen“, ist BEE-Präsident Dietmar Schütz überzeugt. Das zeige schon die große Zahl von fast 50 Staaten, die die Gründungsurkunde unterzeichnen wollen. Auch die Ankündigung des neuen amerikanischen Präsidenten, massiv in Erneuerbare Energien zu investieren, unterstreiche die große Bedeutung dieser Zukunftsbranche.
Mehr…
BEE: Wirtschaftsprogramm muss zukunftsfähige Energieversorgung voranbringen
Berlin, 12. Januar 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) fordert Bundesregierung und Bundestag auf, bei ihren Beratungen über ein zweites Konjunkturpaket zur Belebung der Wirtschaft zusätzliche Maßnahmen für eine zukunftsfähige Energieversorgung einzubringen. „Wenn das Konjunkturpaket richtig geschnürt wird, kann es maßgeblich dazu beitragen, schneller von den zur Neige gehenden fossilen Rohstoffen wegzukommen. Damit schützen wir Verbraucher und Wirtschaft sowohl vor Versorgungsrisiken als auch vor erheblichen Preisschwankungen. Beides ist entscheidend, um die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zu stabilisieren“, erklärt Dietmar Schütz, Präsident des BEE.
Mehr…
Fast jede zehnte Kilowattstunde kam aus Erneuerbarer Energie / Volkswirtschaft und Verbraucher um 17 Milliarden Euro entlastet / Biokraftstoffe brechen wegen falscher Rahmenbedingungen ein.
Berlin, 07. Januar 2009. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat heute die ersten umfassenden Zahlen über die Energiebereitstellung aus Erneuerbaren Quellen im Jahr 2008 veröffentlicht. Danach wurde 2008 fast jede zehnte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde aus Erneuerbarer Energie erzeugt (Anteil am Endenergieverbrauch 9,6 Prozent).
Mehr…