bEEmerkenswert
Wegweisend, alarmierend oder einfach nur skurril: Unter bEEmerkenswert filtern wir Schlagzeilen und Informationsschnipsel aus der täglichen Nachrichtenflut heraus, die wir mit Blick auf das Thema Erneuerbare Energien besonders interessant finden – bEEmerkenswert eben.
Bundesnetzagentur bestätigt BEE-Ziele
08. Dezember 2011. Im Szenariorahmen für den Netzausbau in Deutschland geht die Bundesnetzagentur von einem
Anteil Erneuerbarer Energien am Stromverbrauch von rund 50 Prozent bis zum Jahr 2022 aus. Damit bestätigt die BNetzA die Ziele des Bundesverbandes Erneuerbare Energie, der bis 2020 einen EE-Anteil von 47 Prozent für realistisch hält.
Quelle: taz
SRU an der kurzen Leine
07. Dezember 2011. Die schwarz-gelbe Bundesregierung will mit der Schaffung eines neuen Direktorenpostens parteipolitischen Einfluss auf den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) nehmen. Der Rat lehnt die bereits beschlossene Stelle ab und fürchtet um seine Unabhängigkeit.
Quelle: Tagesspiegel
Bahn könnte einfach umsteigen
01. Dezember 2011. Die Deutsche Bahn könnte ihren Strombedarf bis zum Jahr 2030 komplett durch Erneuerbare Energien decken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Greenpeace-Studie. Die künftigen Stromkosten blieben dabei vergleichbar mit den Kosten für konventionelle Energie. Noch setzt die Bahn mehr auf Kohle- und Atomstrom.
Quelle: Greenpeace
Ministerium lehnt Solarpark ab
25. November 2011. Das Brandenburger Infrastrukturministerium hat in seinen Stellungnahmen zum geplanten Bau des Solarparks „Lieberose III“ das Projekt abgelehnt. Zur Begründung hieß es, in der Abwägung dieses konkreten Einzelfalls überwiege aus fachlicher Sicht das öffentliche Interesse am Walderhalt.
Quelle: Märkische Allgemeine
AKW-Stresstests ungenügend
24. November 2011. Die EU-Kommission warnt in einem Zwischenbericht davor, dass die derzeit laufenden Stresstests für Europas Atomkraftwerke zu unterschiedlich ausgelegt werden. So müssten beispielsweise die Betreiber deutscher AKWs ihre Kriterien für das Management nach schweren Unfällen und die Notfallmaßnahmen nachbessern.
Quelle: Die Welt
Klimafonds geht das Geld aus
18. November 2011. Durch den Preisverfall bei CO2-Zertifikaten drohen dem Bund im Energie- und Klimafonds Mindereinnahmen von mehr als 3 Millarden Euro. Die niedrigen Zertifikatepreise gehen auf eine Überausstattung der Industrie mit kostenlosen Zertifikaten sowie auf die schwache Konjunktur zurück.
Quelle: Klimaretter.info
Probleme bei Anschluss von Offshore-Windparks
16. November 2011. Der Netzbetreiber Tennet hat in einem Brandbrief an die Bundesregierung gewarnt, dass der Stromanschluss für Windparks in der Nordsee unter den jetzigen Bedingungen kaum machbar sei. Die Aufgabe scheitere aufgrund der ständig wachsenden Zahl an Anschlüssen an fehlenden finanziellen, personellen und materiellen Ressourcen aller Beteiligten.
Quelle: Focus
Staubsauger verursacht AKW-Brand
14. November 2011. Ein im Reaktordruckbehälter vergessener Staubsauger verursachte einen Brand im schwedischen AKW Ringhals. Eine Druckprüfung verursachte einen Kurzschluss im Gerät, das in Brand geriet und daraufhin zum Feuer im Reaktorbehälter führte. Dabei entstand vermutlich Schaden in Höhe mehrerer hundert Millionen Euro.
Quelle: taz
CO2-Ausstoß so hoch wie nie
07. November 2011. Der Kohlendioxid-Ausstoß ist im letzten Jahr so drastisch wie nie zuvor gestiegen. Nach Angaben des US-Energieministeriums wurden weltweit über 564 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr als 2009 emittiert - ein Anstieg um 6 Prozent. Den höchsten Ausstoß haben demnach derzeit Indien und China.
Quelle: Deutschlandfunk
Energiefahrplan 2050: Erneuerbare Energien am billigsten
04. November 2011. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen hat für 36 Länder Europas und Nordafrikas die Stromkosten in 2050 errechnet. Eine vollständig regenerative Stromversorgung in Europa kostet demnach im Schnitt 65 Euro pro Megawattstunde. Damit seien die Erneuerbaren europaweit die kostengünstigsten Energieträger, so der Rat.
Quelle: Das Investment
Bürgermarktplatz für Erneuerbaren Energien
01. November 2011. Ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und den Stadtwerken Saarlouis erforscht individuelle Dienstleistungen für den Energie-Marktplatz der Zukunft. Mit einer spezialisierten Cloud-Infrastruktur können rund 100 Haushalte testweise über ein Micro Grid Stromkontingente aus Fotovoltaikanlagen an- und verkaufen.
Quelle: Deutsche Messe
Atomenergie: Auch Belgien will den Ausstieg
31. Oktober 2011. Die künftige belgische Regierungskoalition will die sieben Atommeiler des Landes nach und nach vom Netz nehmen. Die ersten drei Reaktoren sollen im Jahr 2015 abgeschaltet werden. Mit der Entscheidung erneuern die sechs an der Regierungsbildung beteiligten Parteien einen Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2003.
Quelle: Zeit Online
Neue Befreiungen für Großindustrie erhöhen Strompreise
28. Oktober 2011. Eine neue Netzentgeltumlage ab 2012 und eine höhere EEG-Umlage ab 2013 bringen Mehrbelastungen für Stromkunden in Höhe von 1,4 Mrd. Euro mit sich. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR. Grund für den "Sonderkundenaufschlag" seien Befreiungen der Großindustrie von den Netzentgelten seit diesem Jahr.
Quelle: Presseportal
Geothermie heizt Brücke
21. Oktober 2011. Im lauenburgischen Berkenthin wurde Deutschlands erste und einzige beheizbare Brücke in Betrieb genommen. Erdwärme verhindert künftig mittels einer Art Fußbodenheizung, dass sich plötzlich Glatteis bildet und in der Folge Unfälle geschenen. Im Sommer wird der Asphalt dagegen gekühlt und so seine Lebensdauer verlängert.
Quelle: Lübecker Nachrichten
Asse strahlt auch 2021 noch
07. Oktober 2011. Wegen zahlreicher Unwägbarkeiten rechnet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren, um den Atommüll aus dem maroden Lager Asse zu bergen. In das frühere Salzbergwerk dringen täglich 12.000 Liter Wasser ein. Zudem wisse man nicht, was sich in den Kammern genau verberge.
Quelle: taz
UN will EE weltweit fördern
26. September 2011. Die Vereinten Nationen wollen Erneuerbare Energien weltweit voranbringen. Dazu haben die UN-Mitgliedsstaaten die Gruppe „Nachhaltige Energie für alle“ gegründet. Die Gruppe wird eine globale Agenda inklusive konkreter Maßnahmen ausarbeiten, um das Ziel der nachhaltigen Energieversorgung für alle Staaten bis 2030 zu erreichen.
Quelle: top agrar online
Unions-Umweltexperten für weltweiten Atomausstieg
20. September 2011. Umweltexperten der Landtagsfraktionen von CDU und CSU haben sich für ein weltweites Ende der Atomkraft ausgesprochen. Der Ausstieg dürfe kein deutsches Phänomen sein, so die umweltpolitische Sprecherin der Hamburger CDU-Fraktion, Birgit Stöver, nach einem Treffen mit ihren Kollegen aus den 16 Bundesländern.
Quelle: dpa via proplanta.de
Zehntausende Japaner demonstrieren gegen Atomkraft
19. September 2011. In Japan haben rund 60.000 Menschen gegen die Atompolitik der Regierung demonstriert, so viele wie noch nie. Sechs Monate nach der Katastrophe in Fukushima fordert eine große Mehrheit das Ende der Kernkraft. Nach Umfragen japanischer Medien befürworten inzwischen rund 70 % der Bürger des Landes einen Ausstieg aus der Kernenergie.
Quelle: Spiegel online
Energiewende macht Aluminium-Industrie optimistisch
15. September 2011. Die stromintensive Aluminiumindustrie wird von der Energiewende profitieren. Davon geht der deutsche Marktführer Trimet aus. Das Unternehmen erwartet einen Schub für die Branche durch mehr Erneuerbaren Energien, weil Solar- und Windkraftanlagen viel Aluminium benötigen, ebenso wie der Ausbau des Stromnetzes.
Quelle: Handelsblatt
Deutschland bleibt Stromexporteur
13. September 2011. Nach der Abschaltung der sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke im März sind die Stromeinfuhren aus Frankreich und Tschechien nach Deutschland von 20 auf 25 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Trotzdem bleibt Deutschland im ersten Halbjahr 2011 unter dem Strich Strom-Exporteur.
Quelle: strom magazin
Bioenergie aus Stroh
12. September 2011. Auf deutschen Äckern fallen jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen Stroh an, die für die Bioenergiegewinnung nutzbar wären. Damit ließe sich rund ein Drittel der gesamten Strohmenge zur Energieproduktion verwenden und 13 Mio Tonnen CO2 einsparen - so das Ergebnis eines aktuellen Forschungsvorhabens.
Quelle: Recyclingmagazin
Fukushima-Reaktoren weiter gefährlich
09. September 2011. 6 Monate nach dem Super-GAU in Japan geht von der AKW-Ruine Fukushima weiter Gefahr aus. Der Zustand der geschmolzenen Reaktorkerne und der Sicherheitsbehälter ist unbekannt, da niemand ins Innere der Reaktoren schauen kann. Auch neue Schäden an den instabilen Gebäuden könnten zum Austritt von mehr Radioaktivität führen.
Quelle: Spiegel online
IEA traut Solar nun doch mehr zu
01. September 2011. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) geht neuerdings davon aus, dass Photovoltaik und Solarthermie binnen 50 Jahren mehr als 50 Prozent der weltweiten Energieerzeugung übernehmen können. Bislang rechnete die IEA damit, dass Sonnenenergie nur 21 Prozent des weltweiten Energiebedarfs bis 2050 decken würde.
Quelle: Independence
Bürger wollen die Energiewende
31. August 2011. Einer aktuellen Umfrage von TNS Infratest zufolge, finden 94 Prozent der Bundesbürger den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien mindestens „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Rund 80 Prozent der Befragten halten die derzeitige EEG-Umlage von 3,5 Cent pro kWh für "angemessen" oder sogar für "zu niedrig".
Quelle: EUWID, Agentur für Erneuerbare Energien
Erstmalig mehr als 20 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien
29. August 2011. Im ersten Halbjahr 2011 wurden nach Schätzungen des BDEW 57,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus EE-Anlagen produziert. Das entspricht 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Größten Anteil daran hat derzeit die Windenergie (7,5 Prozent), gefolgt von Biomasse (5,6 Prozent), Photovoltaik (3,5 Prozent) sowie Strom aus Wasserkraft mit 3,3 Prozent.
Quelle: Focus Online
Bundeswehr bremst Windenergie
19. August 2011. Veraltete Radaranlagen in Ostfriesland verursachen nach Angaben der IHK einen Investitionsstau von 300 Mio. Euro. Die Elektronik der Radarsysteme werde durch Windkraftanlagen gestört, was Genehmigungsverfahren für Windräder erschwere. Das Problem sei lange bekannt und könne durch neue Radartechnik gelöst werden.
Quelle: dpa / bild.de
Ölkatastrophe vor der schottischen Nordseeküste
16. August 2011. Aus der leckgeschlagenen Bohrplattform "Gannet Alpha", die 180 Kilometer vor der schottischen Küste liegt, sind seit Mitte vergangener Woche mehr als 200.000 Liter Rohöl ausgetreten. Wann der Ölfluß ins Meer gestoppt ist, könne momentan niemand sagen, so ein Sprecher der Betreiberfirma Shell.
Quelle: Zeit Online
Pentagon will Energie sparen
09. August 2011. Mit 4 Mrd. US-Dollar Energiekosten war das Verteidigungsministerium im vergangenen Jahr der größte Energiekonsument in der US-Regierung. Bis 2020 soll es eigenen Angaben zufolge den Verbrauch gegenüber 2003 um ein Drittel reduzieren. Zudem soll beim US-Militär bis 2025 ein Viertel der elektrischen Energie aus erneuerbaren Quellen stammen.
Quelle: dpa via Handelsblatt
Griechenland plant weltgrößtes Solarkraftwerk
08. August 2011. In Nordgriechenland soll nach einem Bericht des Tagesspiegel auf einer Fläche von 530 Hektar das weltweit größte Solarkraftwerk entstehen. Die geplante Anlage soll jährlich 260 Gigawattstunden Strom produzieren, um rund 55.000 Haushalte zu versorgen.
Quelle: Der Tagesspiegel
Erstes kommerzielles Wellenkraftwerk in Betrieb
28. Juli 2011. Vor der nordspanischen Küste ist in dieser Woche das weltweit erste kommerziell betriebene Wellenkraftwerk ans Netz gegangen. Die 16 unter Wasser liegenden Turbinen erreichen zusammen eine Leistung von 300 Kilowatt und sollen zunächst rund 250 Haushalte dauerhaft mit Strom versorgen.
Quelle: Die Klimaretter
EU will weiterhin Atommüllexporte erlauben
19. Juli 2011. Europas AKW-Betreiber sollen weiterhin radioaktive Abfälle in Drittländer exportieren dürfen. Das sieht eine EU-Richtlinie vor, die heute verabschiedet werden soll. Danach bleibt die Ausfuhr von radioaktiven Abfällen zur Endlagerung auch in solche Länder erlaubt, die keine ausreichenden Sicherheitsstandards nachweisen können.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Bundesregierung will Kohlekraft mit Klimafonds fördern
14. Juli 2011. Die Bundesregierung will nach Angaben von Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann in den kommenden Jahren hunderte Millionen Euro ausgeben, um den Bau neuer Kohle- und Gaskraftwerke zu fördern. Die Mittel dafür sollen aus dem Klima- und Energiefonds kommen, der sich u.a. aus dem Verkauf von Emmissionszertifikaten speist.
Quelle: Tagesspiegel
Kohleimporteure: Solarenergie ersetzt zunehmend Steinkohle
12. Juli 2011. Betreiber von Solaranlagen gehören nach Einschätzung der Kohleimporteure in Deutschland zu den Gewinnern des Atomausstiegs. Solarenergie decke immer mehr Spitzen im Strombedarf ab, wofür in der Vergangenheit häufig Steinkohlekraftwerke herangezogen wurden.
Quelle: Stromsparer.de
Rekordinvestitionen in Erneuerbare Energien
06. Juli 2011. Im vergangenen Jahr ist einer Studie zufolge weltweit die Rekordsumme von 211 Mrd. Dollar in "grüne" Energien investiert worden - etwa ein Drittel mehr als 2009. An der Spitze lagen dabei Windenergie-Projekte mit 95 Mrd., in Solarenergie flossen 86 Mrd. Die Energiegewinnung aus Biomasse und Abfällen lag mit 11 Mrd. Dollar auf Rang 3.
Quelle: dpa-AFX
Atomkonzerne rücken von neuen Atomkraftwerken ab
05. Juli 2011. Nach dem Atomausstieg in Deutschland könnten die Energiekonzerne E.ON und RWE auch ihre Pläne zum Bau neuer AKW in Großbritannien einstampfen. Die Unternehmen wollen bisher bis 2020 den ersten neuen Meiler auf der Insel errichten. Doch nun rückten sie aus Kostengründen von den Plänen ab, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Quelle: Reuters
Fast 20 Prozent Erneuerbare Energien im Stromnetz
29. Juni 2011. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der deutschen Stromproduktion stieg aktuellen Erhebungen zufolge von 17,1 Prozent auf 19,2 Prozent im ersten Quartal 2011. Damit legten die Erneuerbaren erneut in kürzester Zeit um 2 Prozentpunkte zu und decken heute bereits ein Fünftel unseres Strombedarfs.
Quelle: Welt Online
Weltmeere vor dem Kollaps
21. Juni 2011. Eine neue Studie der britischen Universität Oxford, die unter der Leitung der Weltnaturschutz-organisation (IUCN) erstellt wurde, zeigt: Die Risiken für die Weltmeere durch Überfischung, Müll und Klimawandel wurden bisland massiv unterschätzt. Den Ozeanen drohe ein Massensterben, so die Forscher.
Quelle: Allgemeine Zeitung Mainz
Das Märchen vom steigenden Strompreis
10. Juni 2011. Der geplante Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 wird nach Auffassung von Klimaforschern und Ökonomen weder den Ausstoß von Treibhausgasen erhöhen noch die Strompreise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Uni Leipzig.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Solartunnel
09. Juni 2011. Auf der Bahnstrecke zwischen Paris und Amsterdam wurde das Dach eines 3,6 Kilometer langen überirdischen Tunnels mit 16.000 Solarmodulen versehen. Die weltweit erste Anlage dieser Art, die durch einen Wald in Nordbelgien verläuft, beliefert sowohl Züge und Verkehrssignale als auch den Bahnhof von Antwerpen mit Solarstrom.
Quelle: Sonnenseite.com
Weltweiter CO2-Ausstoß auf Rekordhoch
31. Mai 2011. Einem aktuellen Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge ist der weltweite Ausstoß an Kohlendioxid im letzen Jahr um 1,6 Gigatonnen auf nunmehr insgesamt 30,6 Gigatonnen gestiegen. Dies sei der höchste Wert seit Beginn der Messungen,so IEA-Chefökonom Fatih Birol.
Quelle: SpiegelOnline
IEA warnt Deutschland vor Atomausstieg
23. Mai 2011. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat vor einem Alleingang beim Atomausstieg gewarnt. Im Interesse der Region sollte Deutschland eine gemeinschaftliche Entscheidung in der EU anstreben, sagte der Chef der Agentur, Nobuo Tanaka, der FTD. Sonst würden Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in ganz Europa geopfert.
Quelle: FTD
Manager sagen Nein zur Atomkraft
17. Mai 2011. Umdenken in den Chefetagen: Inzwischen hält die Mehrzahl der deutschen Führungskräfte (59%) den kompletten Ausstieg aus der Nutzung der Atomkraft in Deutschland für richtig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Handelsblatts unter 800 Topentscheidern. 1999 waren noch 70 Prozent gegen den Atomausstieg.
Quelle: Handelsblatt
Solarflugzeug meistert internationalen Flug
16. Mai 2011. Der Schweizer Andre Borschberg ist am Freitag mit seinem Solarflugzeug "Solar Impulse HB-SIA" vom schweizerischen Payerne in die belgische Hauptstadt Brüssel geflogen. Während des 13-stündigen Fluges wurde die "Solar Impulse" allein von 12.000 Photovoltaikzellen angetrieben.
Quelle: Photovoltaik
Weltklimarat: Energiewende bis 2050 machbar
09. Mai 2011. Bereits im Jahr 2050 können die Erneuerbaren Energien rund 77 Prozent des weltweiten Energiebedarfs abdecken. Die Kosten für deren Ausbau beliefen sich auf maximal ein Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes. Das belegt eine aktuelle Studie des Weltklimarates IPCC.
Quelle: SpiegelOnline
EU kippt strenge Reaktor-Tests
04. Mai 2011. Die Stresstests der EU für Atomkraftwerke werden deutlich schwächer ausfallen als angekündigt. Nach einem Vorschlag der Vereinigung der Westeuropäischen Aufsichtsbehörden sollen AKW nur darauf überprüft werden, ob sie Naturkatastrophen wie Erdbeben, Flutwellen oder extremen Schwankungen der Temperatur standhalten.
Quelle: süddeutsche.de
DIW sieht Wirtschaftswachstum durch Erneuerbare
26. April 2011. Nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) führt der Ausbau der Erneuerbaren Energien zu höherem Wirtschaftswachstum. Durch die Energiewende würden hohe Investitionen in der Branche getätigt. Das DIW ermittelte für das Jahr 2030 ein 2,9 Prozent höheres BIP als ohne Ausbau der Erneuerbaren.
Quelle: AFP / t-online.de
Erneuerbare billiger als Kohle und Atom
19. April 2011. Strom aus Wind- und Wasserkraft ist unter Berücksichtigung aller Kosten deutlich billiger als Strom aus Kohle und Atom. Insbesondere Atomstrom kostet in Wirklichkeit fast doppelt so viel wie Wasserkraft und zwei Drittel mehr als Windenergie. Das geht aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace-Energy hervor.
Quelle: Greenpeace Energy
Deutsche Bahn AG will 100% Erneuerbare bis 2050
11. April 2011. Bahnchef Grube will bis 2050 auf 100 Prozent Erneuerbare Energie bei der Deutschen Bahn AG umsteigen. Bis 2020 soll der Anteil von heute knapp 20 auf mindestens 30 Prozent steigen. Dazu habe der Konzern große Mengen Windenergie gekauft, nutze Bahnhofdächer mit Solarzellen und werde noch stärker auf Wasserkraft setzen.
Quelle: Bild am Sonntag
Deutschland weltweit Nummer zwei bei Erneuerbaren
30. März 2011. Deutschland ist nach China weltweit der zweitgrößte Investor in erneuerbare Energien. Nach einer aktuellen US-Studie habe die Bundesrepublik mit Ausgaben in Höhe von 41,2 Mrd. Dollar 2010 sogar die USA überholt, in der 34 Mrd. Dollar in Wind- und Solarkraft sowie in andere grüne Technologien investiert worden seien.
Quelle: dpa/Welt online
EU verdoppelt Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln
29. März 2011. Die EU hat Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan nach Angaben der Organisation Foodwatch teilweise mehr als verdoppelt. Die Verbraucher-
schützer werfen Ministerin Ilse Aigner vor, die Erhöhung der Grenzwerte im Zusammenhang mit Informationen über die Atomkatastrophe in Fukushima verschwiegen zu haben.
Quelle: Heise.de
Fraunhofer ISE legt regeneratives Energiekonzept für BaWü vor
14. März 2011. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat ein regeneratives Energiekonzept für die baden-württembergische Landesregierung erarbeitet. Danach ist ein starker Ausbau der Erneuerbaren Energien technisch möglich und wirtschaftlich durchführbar. Die vier AKW in Baden-Württemberg können bis 2022 durch Erneuerbare ersetzt werden.
Quelle: Fraunhofer ISE
Greenpeace: Keine gültige Betriebserlaubnis für AKW Neckarwestheim 1
11. März 2011. Greenpeace hat heute beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg Klage gegen den Weiterbetrieb des AKW Neckarwestheim 1 eingereicht. Der Altreaktor läuft nach Ansicht der Umweltschutzorganisation derzeit ohne gültige Betriebserlaubnis.
Quelle: Finanznachrichten.de
Erneuerbare Energien sorgen für Energiesicherheit
09. März 2011. 97 Prozent des deutschen Erdölverbrauchs werden importiert. Die Hälfte davon stammt aus krisenanfälligen Staaten, so eine aktuelle Studie der Agentur für Erneuerbare Energien. Erneuerbare bringen mehr Energiesicherheit: 2010 haben sie den Import von rund 7,5 Mio. Tonnen Erdöl, 12 Mrd. Kubikmeter Erdgas und etwa 20 Mio. Tonnen Steinkohle vermieden.
Quelle: Klimaretter.info
Trittin empfiehlt Röttgen "Copy and Paste" für Endlagergesetz
01. März 2011. Sollte sich Bundesumweltminister Röttgen doch noch zu einem Vergleich verschiedener Endlagerstandorte durchringen, dürfe er sich gern im "bewährten Copy-and-Paste-Verfahren" aus einem Gesetzentwurf der Grünen bedienen, so Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin heute in der Süddeutschen Zeitung.
Quelle: Sueddeutsche.de
RWE-Chef Großmann: Erneuerbare Energien senken Strompreis
25. Februar 2011. Laut RWE-Chef Jürgen Großmann sind die derzeit niedrigen Börsenstrompreise auf den erheblichen Ausbau der Erneuerbaren Energien zurückzuführen - insbesondere durch die Produktion von Solarstrom zu Spitzenlastzeiten. "Dies mag erklären, warum der Strompreis nicht der Preisentwicklung bei Kohle oder Öl gefolgt ist", so Großmann.
Quelle: RWE
Greenpeace: Bahn soll auf erneuerbare Energien umsteigen
24. Februar 2011. Greenpeace-Aktivisten haben heute am Berliner Hauptbahnhof gegen das Festhalten der Bahn am Atomstrom protestiert. Die Umweltorganisation fordert von Bahnchef Rüdiger Grube, so schnell wie möglich aus Atomkraft und Kohle auszusteigen und sich bis 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien zu versorgen.
Quelle: Welt Online, Greenpeace
Zu wenig Mädchen in Gorleben
23. Februar 2011. Um das Atomzwischenlager Gorleben werden signifikant weniger Mädchen geboren als Jungen. Das zeigt eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrum München. Seit Beginn der Einlagerung 1996 kehrte sich das Geschlechterverhältnis bei Neugeborenen in den unmittelbar angrenzenden Gemeinden um. Die Forscher halten dies nicht für Zufall.
Quelle: Hannoversche Allgemeine
Libyen-Krise: Ölpreise auf Rekordhoch
22. Februar 2011. Die Unruhen in Libyen treiben die Preise an den Öl-Terminmärkten in die Höhe. US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich im Vergleich zu Montagabend um teilweise bis zu 9,6 % und kostete mit 94,49 US-Dollar pro Barrel soviel wie seit 2008 nicht mehr. Die Preise für Nordseeöl stiegen ebenfalls auf den höchsten Wert seit September 2008: Mehr als 108 US-Dollar pro Fass.
Quelle: Rheinische Post
Röttgen droht neuer Ärger bei CCS-Gesetz
21. Februar 2011. Bundesumweltminister Röttgens Weigerung, im aktuellen CCS-Gesetzentwurf ein verbindliches Vetorecht für die Bundesländer zu verankern, sorgt bei Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP für Verägerung. Laut einem Bericht der taz drohen sie damit, notfalls eine entsprechende Möglichkeit "auf parlamentarischem Wege durchzusetzen".
Quelle: taz
Milliarden für Karlsruher Atomschrott
16. Februar 2011. Die Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe kostet den Steuerzahler Milliarden. Die Entsorgung der strahlenden Altlast sollte nach bisherigen Schätzungen 2,6 Mrd. Euro verschlingen. Nun rechnet die Bundesregierung mit 500 Mio. Euro Mehrkosten der öffentlichen Hand. Der Beitrag der Industrie ist auf 832 Mio. Euro gedeckelt.
Quelle: Spiegelonline
DIW: Erneuerbare bremsen Strompreisanstieg
10. Februar 2011. Nach DIW-Berechnungen wird sich der Strompreis an der Börse bis 2020 inflationsbereinigt nur um 11 % erhöhen – trotz steigender Preise für Brennstoffe und CO
2-Zertifikate. Ohne den weiteren Ausbau der Erneuerbaren wäre hingegen ein Anstieg um 20 % zu erwarten. Die EEG-Umlage liegt laut DIW 2020 etwa auf heutigem Niveau.
Quelle: DIW
Dänemark macht Rolle rückwärts
08. Februar 2011. Die Niederlande wollen erstmals seit 40 Jahren wieder Kernkraftwerke errichten. Gleichzeitig streicht das Mitte-rechts-Kabinett um Ministerpräsident Mark Rutte die Subventionen für Offshore-Windkraft und Solarpanels auf Null. Die neue Regierung begründet den radikalen Schwenk vor allem mit ausufernden Kosten.
Quelle: FTD
EU verfehlt Energiesparvorgaben
06. Januar 2011. Die EU droht ihr Ziel, die Energieeffizienz bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu steigern, deutlich zu verfehlen - und lediglich 10 Prozent zu erreichen. EU-Kommissionspräsident Barroso erwarte deshalb, dass sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Energiegipfel am 4. Februar auf konkrete Effizienzschritte verständigen, um das ursprüngliche 20-Prozent-Ziel doch noch zu erreichen.
Quelle: Deutsche Welle
Erneuerbare Energien: EU übertrifft 2020-Ziele
05. Januar 2011. Einer aktuellen Analyse des Europäischen Windenergieverbandes EWEA zufolge werden die Erneuerbaren Energien im Jahr 2020 bereits mehr als 34 Prozent des EU-weiten Stromverbrauchs abdecken. Damit wird die EU 27 ihr Ziel, bis zu diesem Zeitpunkt 20 Prozent ihres Bruttoendenergieverbrauchs durch Erneuerbare Energien zu decken, übertreffen.
Quelle: AFP